Bei der 16/8 Methode ist es ganz einfach: der tägliche Nahrungsverzicht dauert 16 Stunden, während der 8 verbleibenden Stunden nimmt man Kalorien zu sich. Man legt sich sein Zeitfenster so, dass es optimal zum eigenen Leben passt. Ich persönlich esse gerne abends mit meiner Familie und tausche mich über den Tag aus. Das ist für meine Selle und mein Wohlbefinden unglaublich wichtig und ich würde nie darauf verzichten wollen. Anderen fällt es dagegen leicht auf das Abendessen zu verzichten und das Frühstück ist ihnen wichtig. Also einfach probieren, herum experimentieren und rausfinden was einen happy macht. Ich esse zwischen 11h und 19h und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit war es für mich Routine. Bedenke aber dass es, wie immer bei neuen Gewohnheiten, bis zu 6 Wochen dauern kann bis Du Dich an den neuen Rhythmus gewöhnt hast.
Ganz einfach erklärt ist Fasten gesund weil durch das Verzichten auf Energie in Form von Kalorien die Autophagie in Gang gesetzt wird. Dabei reinigen sich unsere Körperzellen und unnötige oder kranke Zellen werden abgebaut. Üblicherweise ist eine einfache Zuckerart namens Glukose die Hauptenergiequelle des Menschen. Wir erhalten Glukose aus unserer Nahrung, insbesondere aus Kohlenhydraten, die unser Verdauungssystem in Glukose umwandelt.
Fallen die Kohlenhydrate weg weil wir fasten, muss der Körper eine andere Energiequelle nutzen: dann beginnt er Ketonkörper zu bilden die anstelle von Glukose als Brennstoff verwendet werden .
Wie die neue Forschung gezeigt hat, erlaubt Intervallfasten es dem Körper, zwischen den beiden Energiequellen, Glukose und Ketonen, zu wechseln, und zwar in einem Prozess, der als „metabolisches Umschalten“ bezeichnet wird.Die Wissenschaftler nehmen an, dass die wechselnden Energiequellen für viele Vorteile des Intervallfastens verantwortlich sind: die Reduzierung von Entzündungen, die Ankurbelung des Stoffwechsels und der Schutz vor oxidativem Stress.
Sind das keine guten Argumente es mal auszuprobieren?

